Mut zur eigenen Leichtigkeit und mehr Sinn mit DonaMoves
Shownotes
In dieser Folge des LEICHTSINN Podcasts spricht Ricarda Holtmann mit Donatelle von DonaMoves darüber, was Leichtsinn wirklich bedeutet – fernab von gesellschaftlichen Vorurteilen und negativen Assoziationen. Gemeinsam tauchen die beiden ein in die Themen Selbstvertrauen, Komfortzone und den Mut, neue Wege zu gehen, auch wenn sie leichtsinnig erscheinen.
Die zwei teilen persönliche Erfahrungen, sprechen offen über Herausforderungen wie Stress, Selbstzweifel und die Kunst, Ballast abzuwerfen. Du erfährst, warum echte Veränderung im Mindset beginnt, wie kleine bewusste Entscheidungen große Wirkung haben und weshalb du gut bist, so wie du bist.
Hier der Link zu Donas Website: https://fitmitdonamoves.com
Transkript anzeigen
00:00:01:
00:00:28: Herzlich Willkommen!
00:00:30: an Bord des Leichtsinn-Podcasts.
00:00:33: Schön, dass du heute mit uns auf die Reise gehst!
00:00:37: Leichtsin bedeutet für jeden Menschen etwas anderes und deshalb starte ich jede Folge mit derselben Frage.
00:00:43: Was bedeutet leicht sind für dich?
00:00:47: Liebe Dona!
00:00:48: Oh yes!
00:00:49: Hallo hallo!
00:00:51: Also was bedeutet leitsinn für mich?
00:00:53: Ich habe mir im Vorfeld tatsächlich Gedanken darüber gemacht wie ich leichtsinn definieren würde.
00:01:00: Und wenn wir dieses Wort uns mal angucken, dann ist ja leichtsinn eigentlich was wo wir sagen das schützt uns vor irgendwas.
00:01:07: Oh Gott!
00:01:07: Das ist leichtsinnig.
00:01:08: Das kannst du doch nicht bringen.
00:01:12: Also wie soll ich es sagen?
00:01:13: Aber das ist ja total aus der Komfortzone heraus sage ich mal und wenn ich so über Leichtsinn nachdenke Dann hat das durchaus was mit.
00:01:21: hey Du musst eigentlich mutig sein zu tun und Du musst irgendwie deine Komfortzone verlassen und Du muss auch ein Stück deinen Vertrauen deinen Vertrauen wahren.
00:01:30: Also du musst dir selbst vertrauen und im Umkehrschluss bedeutet leichtsinn eigentlich für mich, dass du Mutig sein darfst und das du dich zu einhundert Prozent in dem was du tust vertrauen solltest.
00:01:43: Und eben gar nicht hey du bist irgendwie zumutig oder das ist irgendwie das is irgendwie zu doller was du da gerade tust sondern hey nein vielleicht kann leicht sind ja auch einfach bedeuten sei mutig und vertraue dir selbst trust the process
00:02:00: Genau.
00:02:00: Habe ich auch so gedacht und dieses Wort leichtsinnig, das nehmen ja viele Leute auch eher so kritisch auf ne?
00:02:09: Und sagen sie, nee, also das ist viel zu leichtsindlich, du bist verrückt, das kannst du nicht machen!
00:02:13: Also so gesellschaftliche Normen- und Werte die dahinter stehen... und darum geht es ja gar nicht so sehr sondern es geht ja Aus meiner Sicht auch viel mehr darum, diese Wörter zu trennen und zu sagen lasst doch etwas einfach mal leicht sein.
00:02:30: Warum darf nicht etwas leicht sein?
00:02:32: Warum muss alles so schwer und kompliziert und durchdacht werden sondern vielleicht auch für sich den Sinn dahinterzufinden.
00:02:40: dafür dieses zweite Wort warum mache ich das?
00:02:42: was ist mein Sinn wo?
00:02:43: ich hab voll Bock Ich will das unbedingt und dann ist es irgendwie auch ganz leicht
00:02:48: ja total
00:02:50: Voll schön.
00:02:51: Wir haben vorhin tiefer einsteigen, stell dich doch mal den Hörerinnen und Hörern vor wer bist du?
00:02:59: Und was beschäftigt dich gerade?
00:03:02: Sehr gerne!
00:03:03: Also ich bin Donatella Ich bin fast siebenunddreißig Jahre jung Mama von einem kleinen Sohn und ich bin tatsächlich beruflich Fitness- und Ernährungscoach und begleite schon seit über sechs Jahren Frauen auf ihrem Weg zum Wohlfühlkörper Und das ist so meine absolute Passion, was ich liebe.
00:03:24: Wo ich einfach denke... Das es übrigens auch leicht sind by the way!
00:03:29: Aber ich glaube da geben wir gleich wieder Wunsch darauf ein vielleicht?
00:03:32: Ich weiß es nicht.
00:03:33: Aber das ist sowas was ich mache und das ist aber auch das womit ich mich tatsächlich jeden Tag beschäftige.
00:03:40: weil du auch gefragt hast was beschäftigt dich aktuell.
00:03:44: Ich beschäftige mich tatsächlich ganz viel mit dem wohlfühlen und zwar nicht mit meinem eigenen Wohl fühlen, sondern weil ich fühle mich in meinem Körper wohl.
00:03:54: Ich bin leichtsinnig im meinem Körper!
00:03:57: Ich liebe das was ich tue und ich sprühe glaube ich vor Energie wie ich nur so kann.
00:04:01: Und genau das ist meine Passion beziehungsweise genau das beschäftigt mich dass sich eben das weiter in die Welt tragen kann damit sich speziell Frauen, weil ich arbeite tatsächlich nur in ihrem Leben, in ihrem Körper wieder
00:04:15: schön
00:04:16: voller Ausstrahlung fühlen.
00:04:18: Sich einfach zu Hause fühlen in Ihrem Körper und das ist was mich beschäftigt tatsächlich jeden Tag.
00:04:25: Ja und liebe Zuhörer wer meine letzte Folge gehört hat wo ich alleine gesprochen habe da war ja aus dem Punkt wo ich gesagt hab dass sich so ein ganz tolles Coaching-Programm gerade durchlaufen was ganz viel Change in mir ausgelöst hat.
00:04:40: Und das habe ich tatsächlich, mache ich hier bei der Lebensdona.
00:04:42: Deswegen habt ihr jetzt einen Anknüpfungspunkt an die letzte Folge.
00:04:47: Ja und du hast so einen super wichtigen Punkt gesagt wo fühlen im eigenen Körper dass das was mit Leichtigkeit zu tun hat?
00:04:57: Also zum Beispiel war ich heute beim Tennis und hatte eine Einzelstunde und hab mit dem Trainer gespielt und wir haben auch darüber gesprochen wie ist es eigentlich wenn man zu viel arbeitet und über die eigenen Grenzen geht.
00:05:11: Also gar nicht mehr guckt, wie geht's mir?
00:05:14: Wann mache ich eine Pause, wann und wo entspanne ich mich überhaupt sondern eher getrieben bin von diesem Glaubenssatz Ich muss einfach alles kontrollieren und weiterarbeiten?
00:05:28: Ja weil was passiert wenn ich die Kontrolle loslasse, wenn ich Verantwortung abgebe?
00:05:33: Und da habe ich noch, so haben wir auch drüber gesprochen wie wichtig der eigene Körper ist.
00:05:37: Dieser Partner ist den wir immer von klein auf an mit uns tragen aber um den wir uns halt nicht immer so bewusst kümmern.
00:05:49: Genau und das mache ich tatsächlich in meiner Arbeit Ich sage immer meine Frauen sind absolut Rodiamanten.
00:05:58: All diese Ladies, die ich begleite, die wissen eigentlich woher sie kommen.
00:06:01: Denn die hatten schon mal dieses Gefühl in sich und irgendwann kam dieser Wendepunkt im Leben, wo du vor auch von sprichst das wir irgendwann uns vergessen dass vielleicht irgendwelche Themen aufgeploppt sind hochgekommen sind, dass wir irgendwelchen Erlebnisse egal ob es Kinder kriegen oder ob der Job sich verändert hat, egal was ist, irgendwann findet so ein Change Start Und das beobachte ich total in meiner Arbeit.
00:06:21: Das wird sich die Frauen die Verbindung zu sich verlieren und darum geht's.
00:06:24: Sie verlieren die Verbindungen zu sich selbst.
00:06:27: Wie gesagt, ein ganz schon gesagt.
00:06:29: Ich sehe alle meine Frauen als Rohdiamanten die aber auf ihrem Lebensweg vergessen haben dass wir den Diamanten putzen und schleifen müssen und so aufpolieren müssen wie der Jubilier das macht damit dieser Diamant strahlt damit er aus seiner Kraft kommt damit man sieht anschaut und denkt Wow, what the hell?
00:06:49: Was macht sie?
00:06:50: Warum hat sie so ein Glow?
00:06:52: Warum strahlt sie so?
00:06:54: Und ich tatsächlich mache genau das.
00:06:57: Also ich würde fast sagen und das kannst du vielleicht sogar noch mal besser aus deiner Perspektive sagen als ich das vielleicht sagen kann als Coach aber ich mache genau dass.
00:07:04: Ich sage meinen Mädels täglich ihr dürft euch putzen und schleifen und ich mach vielleicht nochmal so'n bisschen den Staub obendrauf weg Aber den eigentlichen Schliff des eigentliche Putzen Das machen meine Ladies selbst und zwar genau Indem ich sage, ey jetzt ist zwölf Wochen Fokus on you.
00:07:20: Jetzt bist du im Mittelpunkt!
00:07:21: Jetzt holen wir mal deine Reserven wieder raus.
00:07:24: Jetzt gucken wir mal dass Du Dich bewegst das Du Deine Ernährung auch auf den Point bringst, dass die Energie dir... Dass die Ernährungen dir Energie gibt statt dass ihr Energie zieht, dass Du dich mal mit dem beschäftigst wer Du eigentlich sein möchtest oder Wer Du eigentlich bist.
00:07:37: und genau das ist weil vom Kern haben wir alles in uns.
00:07:40: jeder Mensch trägt den wunderbarsten Kern in sich, der nur da ist.
00:07:45: Und ich erinnere die Ladies dann immer daran so, it's time to clean Leute!
00:07:50: Wir dürfen putzen und zwar unseren kleinen Diamanten.
00:07:54: Ja voll.
00:07:54: Ich finde das es also tatsächlich auch die Grundhaltung von Leicht sind dass wir glauben, dass der Mensch alles in Sicht trägt.
00:08:02: Nur dass es halt manchmal vor Schritt geht und wieder herausgeholt werden darf.
00:08:07: Und dafür brauchen sie halt auch manchmal Unterstützung.
00:08:11: Und weißt du, was ich auch eben noch mal sagen wollte als du über das Thema Leichtzinn gesprochen hast?
00:08:14: Warum assoziieren wir eigentlich Leichtsinn mit etwas Negativen.
00:08:18: Das finde ich auch total spannend!
00:08:19: Warum können wir nicht sagen jemand der leichtsinnig ist?
00:08:22: Der ist halt...der ist halt out of the box.
00:08:24: wie geil ist es bitte wenn jemand leichtsinnig isst so und es ist ja gar nicht immer dass alles was wir tun irgendwie negativ behaftet leichtsennig ist sondern warum?
00:08:34: Warum ist denn...warum kann man nicht einfach sagen Hey, der ist mega mutig und guckt mal wieder den Prozess vertraut.
00:08:39: Das ist ja richtig cool!
00:08:41: So nah in Leicht sind... Gott, Leichts sind, das sind Leichts nicht wie du es eben so schön gesagt hast.
00:08:46: Und deswegen lasst uns leicht damit sein, wie cool ist es?
00:08:50: Ja ich glaube dass tatsächlich häufig die Bewertung dahinter steht, dass wir viel zu schnell in die Bewerbung und Verurteilung gehen obwohl vielleicht eigentlich wenn wir ganz ehrlich sind ein bisschen neigt bei unses.
00:09:03: Das macht manchmal leichter dann mit dieser Emotion, diese Unangenehme ist nämlich neidisch zu sein.
00:09:09: Dass du überspielen, indem man das abwertet was andere tun.
00:09:13: Aber es ist eigentlich ein super schöner Indikator.
00:09:15: für was will ich eigentlich und was traue ich mich vielleicht gerade noch nicht zu tun oder zu investieren oder Kraft reinzustecken?
00:09:27: Es geht doch schon so ein bisschen in einen Ballastbereich.
00:09:30: Was glaubst du, ist so der Ballast, der die Menschen gerade zurückhält oder am Boden hält und das sie nicht abheben kann?
00:09:39: Also ich glaube grundsätzlich es ist eh ein Thema raus aus deiner Komfortzone zu gehen.
00:09:45: Denn in deiner Comfortzone das ist sicher, dass das Samen, das ist gemütlich.
00:09:48: Da musst du dich um nichts Gedanken machen da läuft alles so wie's läuft und is ja schön!
00:09:53: Ist ja gemütlig.
00:09:55: Das ist, glaube ich der größte Ballast.
00:09:57: Dass Menschen vielleicht auch einfach ein Stück weit Angst haben was passiert wenn nicht genau aus dieser Komfortzone herausgehe?
00:10:03: Wie fühlt es sich dann an?
00:10:04: Schaff' ich das überhaupt?
00:10:05: und ich glaube dass das auch im Punkt, dass viele Frauen auch zweifeln Vielleicht schaffe ich das gar nicht, vielleicht kann ich es gar nicht.
00:10:13: Vielleicht graue ich mich gar nicht los zu lassen oder vielleicht kann Ich tatsächlich von meinem Kopf her gar nicht Loslassen und wieder in meine Leichtigkeit hineinkommen?
00:10:21: Und ich glaube dass ist ein großer großer Ballast den Menschen vielleicht in sich tragen eine Angst die mit schwenkt und vielleicht einfach der Step aus der Komfortzone.
00:10:28: viel zu großes Risiko da.
00:10:30: Es ist viel zu leichtsinnig wenn wir mal
00:10:33: aufgreifen wollen
00:10:34: Es ist leichtsinig aus deiner Komfortzone herauszugehen.
00:10:37: Ja, total.
00:10:38: Also es ist verrückt und gleichzeitig glaube ich auch, dass ganz viel Angst dahinter steckt.
00:10:43: Zu sagen was ist denn wenn ich scheiter?
00:10:45: Richtig!
00:10:46: Wenn ich's falsch mache... ...wenns doch nicht so klappt wie ich das wollte
00:10:52: Und da denke ich mir aber auch wieder rum So
00:10:55: what?!
00:10:57: Was ist denn, wenn du es nicht schaffst?
00:10:58: Was ist dann, wenn Du scheiterst?
00:11:00: Was passiert denn, weil es nicht funktioniert hat?
00:11:03: Nicht.
00:11:05: Und was, wenn es richtig geil wird?
00:11:08: Es wird immer geil!
00:11:10: Ich sage immer wirklich und das sage ich auch im Kontext zu meinen Mädels Wenn ihr eine Tür öffnet dann ist da kein verborgenes Tor oder ne schwarze Wand.
00:11:21: Also wer hat das schon mal gehabt?
00:11:22: Wer hat es schon einmal gehabt, dass wenn man eine Tür eingetreten ist oder einer Tür geöffnet hat, dass man vor dem schwarzen Film stand und gedacht hat okay hier geht's nicht weiter.
00:11:30: Du öffnest eine Tür und plötzlich gehen so viele weitere Türen auf und du denkst dir wow!
00:11:36: Das ist eigentlich das Paradies.
00:11:37: und das habe ich... Das ist vor Morgen geblieben, wenn ich genau diesen Schritt eben nicht gehe.
00:11:41: Wenn ich mich leichtsinnig genug bin, das zu tun.
00:11:44: Ja, das ist Supermagic Und das kann ich nur gerade sagen weil ich selber erlebt habe Und gerade ganz viele Türen öffne und es ehrlich gesagt auch Spaß macht, zu gucken was ist denn da?
00:11:56: Um welche Tür geht noch und was passiert.
00:11:58: Und diese Gedanken die vielleicht vorher gewesen wären von was denken die anderen darüber?
00:12:06: und klappt das und macht das überhaupt Sinn?
00:12:09: Die sind halt einfach weg!
00:12:11: Ja.
00:12:12: Und warum sind sie weg?
00:12:13: Das finde ich auch immer so spannend.
00:12:14: Ja weil für mich... Ich bin viel klarer für mich
00:12:17: Du vertraust dir, oder?
00:12:19: Ich vertrau mir.
00:12:21: Und ich setz mich viel intensiver mit mehr auseinander auch mit leicht Sinn und hab für mich glaube ich auch eine Haltung dazu entwickelt die ich gerne so auch in meiner Arbeit vertrete.
00:12:32: also mich immer wieder zu fragen ist das gerade leicht?
00:12:37: und wenn ja super cool?
00:12:39: und wenn schwer es eher macht es Sinn.
00:12:42: Okay, das macht Sinn.
00:12:43: Dann bleibe ich dran auch wenn es schwer ist.
00:12:46: Aber zum Beispiel, wenn ich merke ... Macht es jetzt Sinn sich mit den Kindern zu streiten?
00:12:52: Ist es wirklich wichtig uns hier zu diskutieren wegen keine Ahnung, wo Kabeln lernen oder so was?
00:12:59: ja und dann merk' ich für mich in dieser Reflexion Nee!
00:13:02: Das ist gar nicht wichtig dass wir uns deswegen streiten und dann kann ich das gehen lassen.
00:13:07: Und das macht sie da viel leichter weil die Beziehungen sind viel wichtiger als Keine Ahnung, Schulstress.
00:13:14: Oder dass das Zimmer in myTibitofi aufgeräumt ist?
00:13:18: Ja, total und ich denke auch immer.
00:13:21: muss es denn immer leicht sein.
00:13:22: können Dinge nicht auch mal schwer sein damit sie am Ende werden.
00:13:26: Und wir müssen immer durch den Tal... Ich sage das jetzt mal so ganz Labida und Plump aber wir müssen Immer durch einen Matschaufen voller Scheiße durch um nachher zu sehen Hey, das ist der Horizont.
00:13:37: Und da ist ja... Das ist mega feiner und es ist am Anfang nie leicht.
00:13:43: Ich meine du kannst das wie gesagt noch mal besser beschreiben am Anfang des Programms.
00:13:46: Es war auch nicht leicht so.
00:13:48: Und plötzlich merkt man aber so hey ich habe einen anderen Groove, ich hab irgendwie einen anderen Flow und dann wird das was nämlich schwer war, wird dann leicht und es wird ein neues leicht.
00:13:59: Absolut!
00:14:01: Absolut.
00:14:01: Und ich finde, was da einfach bei dir auch nochmal das Besondere an dem Programm ist, was du gar nicht gesagt hast, die Mindset-Arbeit also an den eigenen Gedanken zu arbeiten und das ist total schwer weil wir Menschen ja eher negativ orientiert sind und auf viel bewerten und vergleichen und urteilen Auch uns selbst kritisieren um verurteilen und an diesem Mindset zu arbeiten.
00:14:30: Das ist schwer, aber es wird leichter und das ist total wichtig.
00:14:33: Total!
00:14:34: Ich sage auch immer die Arbeit an sich selbst also nicht nur an seinem äußeren Körper sondern speziell am inneren Körper weil wir haben ja so viele innere Körper Wir haben einen mentalen Körper, wir haben einen geistigen, wir sind ein seelichen, wir im physischen, wir in psychischen da sind hier so viele Körper die in uns verbunden sind Und dass ist die schwerste Arbeit ever.
00:14:53: auf die Sportmatte gehen, nicht das mit gesunder Ernährung sich auseinandersetzen sondern tatsächlich diese Mindsetarbeit.
00:14:59: Das ist wirklich das was der intensivste Part ist und ich sage immer Ich bin Fitness- und Ernährungscoach weil es so ist und viele sagen ja auch.
00:15:09: oder wenn man das zu hört dann könnte man meinen oder dann denkt man Adidona machten hat ein Sportprogramm.
00:15:13: aber ist es das wirklich?
00:15:14: Und das kann ich als Coach ganz anders bewerten als du das jetzt als Teilnehmerin bewerben kannst.
00:15:18: Aber ist es
00:15:20: ein
00:15:21: Sport Programm?
00:15:23: Nicht wirklich, nein.
00:15:25: Eigentlich nicht oder?
00:15:26: Es hat so viel mehr wirklich auch mit dieser tiefen Mindset dabei zu tun wo gerade du auch gar noch gesprochen hast weil ich auch wirklich der Überzeugung bin dass wir erst unsere Gedanken und unser Mindset tatsächlich irgendwie nochmal neu füttern dürfen und nochmal einen neuen Blickwinkel auf uns selbst bekommen müssen bevor oder nicht müssen, sondern dürfen.
00:15:47: Ich nütze das Wort müssen immer so und gerne dürfen.
00:15:49: Bevor wir dann in andere Routinen steppen bevor... Weil das andere kommt alles mit dazu aber das was wirklich im Vordergrund ist dieser Blickwinkel zu sich selbst wiederzusehen hey wer bin ich eigentlich?
00:16:02: Was will ich eigentlich ?
00:16:03: Was mache ich?
00:16:04: Oder was macht mich als Mensch eigentlich aus um dann wirklich voranzugehen?
00:16:09: und das andere is nice to help.
00:16:12: Ja, dieser Gedanke mit Meinzelt kam gerade.
00:16:14: Weil du hast gesagt wir müssen alle irgendwie mal durch Matsche gehen und es ist bei allen irgendwann auch mal schwerer.
00:16:21: Und da habe ich gedacht ja was ist auch eine Art der Betrachtungsweise?
00:16:24: Also wie gucke ich auf die Dinge, die ich erstmal als schwer oder als schlimm betrachte.
00:16:31: also auch da im Nachgang fällt es uns ja mancher mit Distanz leichter zurück zu blicken und so sagen ja das war richtige Matsche aber es hatte irgendwas Gutes.
00:16:41: Das hat mich irgendwie stark gemacht.
00:16:42: Es hat mich zu dem gemacht, der ich bin und ich als Riccardo-Sitz heute hier mit dem Leicht-Sinn-Podcast weil bei mir nicht immer alles leicht war.
00:16:51: Und wenn bei mir alles leicht gewesen wäre dann wär ich definitiv nicht der Mensch, der Ich Heute Bin.
00:16:57: Ja?
00:16:57: Habe ich was komplett anderes machen.
00:17:02: Ja, das prägt uns.
00:17:03: Das sind die Geschichten, die uns dann zu Themen machen.
00:17:06: Das ist denn die Geschichte, die den Diamanten schleifen?
00:17:08: Also, die dem Diamanten noch
00:17:10: informiert werden
00:17:11: können.
00:17:13: und man muss ja auch nicht unterschätzen, jeder hat eine andere Betrachtungsweise von Herausforderungen, die sich in unserem Leben... widerspiegeln oder die uns begegnen.
00:17:22: Und das finde ich auch so individuell wichtig, dass da wirklich auch jeder Mensch bei sich bleibt.
00:17:26: und gerade wir spät Frauen.
00:17:28: Wir kriegen das ja manchmal auch so aus dem Außen suggeriert, dass wenn jetzt keine Ahnung für dich ist, sich fühlt sich irgendwas total schwer an und ich schaue von außen drauf und denke hey!
00:17:36: Das ist doch gar nicht so schwer was hat sie denn?
00:17:38: So Leute bleib bitte alle bei euch weil wir können nicht nachempfinden wie der andere das grade als Stress empfindet wie dein Gegenüber das als Herausforderung aufnimmt.
00:17:49: Da sind wir Menschen alle so individuell.
00:17:51: Und deswegen bleibt in eurer Bubble, guckt euch eure Sachen gerne an und nicht über andere werden.
00:17:57: das finde ich auch immer so wichtig weil wir steppen da manchmal zu tief in Themen die vielleicht wofür vielleicht einfach gar keinen Wert reingeben dürfen.
00:18:06: Genau Ja und es nimmt uns auch Energie Total.
00:18:10: Also Energie ist so Ich fische im anderen Teich und kucke und überlege ja wie könnte ich denn das Problem lösen?
00:18:18: Und gibt ja vielleicht auch vor für Energie rein, den anderen zu verändern.
00:18:21: Aber ich könnte die Energie auf viel besser in mich stecken und sagen, okay was heißt es für mich?
00:18:26: Lass' mich wieder gucken!
00:18:28: Ja und im Endeffekt ist beginnt alles was wir selbst.
00:18:30: und das ist auch so wichtig Es beginnt immer in uns.
00:18:32: Alles was passiert beginnt in uns Egal ob's Herausforderungen sind Ob's tolle Sachen sind.
00:18:37: Wir dürfen erstmal in uns arbeiten und dann kannst du spreaden und dein Licht nach außen tragen.
00:18:43: Yes!
00:18:44: Das ist es!
00:18:44: Ich
00:18:46: gehe mit dir mit Ja, irgendwie sind wir doch schon.
00:18:49: Du sagst das Licht nach außen tragen ja?
00:18:52: Da kommen ja Richtung Flammenbereich im positiven Sinne her.
00:18:56: Wovor brennst du denn?
00:18:58: Wofür ich brenne?
00:19:00: Was gibt dir Kraft oder Auftrieb wenn du diesen heißen Ballon vorschwillst wo die Flammen in den Ballon steigen?
00:19:09: Wenn es schwierig ist.
00:19:10: Oh, wenn's schwierig ist!
00:19:11: Das ist eine gute Frage.
00:19:12: also Ich glaube tatsächlich was mir so richtig Feuer gibt, ist meine absolute Energie.
00:19:20: Und auch in schweren Zeiten kann ich die abrufen weil ich es... gelernt habe.
00:19:24: Nicht weil das schon immer da war, sondern weil ich wirklich gelernt habe wie es ist mit meiner Energie zu haushalten und Ich kann wirklich mich von Tiefpunkten.
00:19:31: heute Morgen hatte ich auch so einen kleinen und klein ich hab das euch auch in der Heute morgen schon in die Gruppe geparkt und habe einfach mal ein bisschen Realtop betrieben.
00:19:39: Ich kann mich wirklich aus den Momenten wo auch ich merke so boah meine Laster sind echt leer!
00:19:43: Ich habe keine Energie mehr in meinem Fass, kann ich mich relativ gut wieder rauswiemen.
00:19:46: also ich glaube meine unsagbare Energie dann natürlich und dass mache ich schon mein ganzes Leben lang integriere für meinen Auftrieb.
00:19:55: Also auch der wäre in meinem Ballon als Auftrieb mit drinnen, also erstens meine eigene Energie über die ich haushalten kann und natürlich auch mein Sport Energie gibt, ist dass ich mir absolut vertraue.
00:20:08: Also alles was ich tue passiert aus meiner hundertprozentigen Intuition heraus und mein Bauchgefühl ist da eine ganz große Präsenz.
00:20:16: Ich tue nichts was sich nicht zu einer Prozent in meinem Bauch gut anfühlt Und diese Intuition zu haben und dieses Vertrauen das sich aus der Intuition heraus entwickelt Das es auch mein absoluter Auftrieb in diesem Ballon nach oben und in schweren Zeiten.
00:20:31: Jetzt muss ich kurz überlegen Was tue ich dann?
00:20:36: Also, dann werde ich auch leise.
00:20:38: Ich kann auch leiser werden, auch wenn das eigentlich so ein Part ist der eher in mir... Das ist eine zweite Rolle, leise werden!
00:20:45: Weil ich bin ja doch schon eher extravertiert und schon so ne Energiebombe.
00:20:49: Aber ich kann auch sehr gut leise werden weil dann brauche ich Fokus und ich brauche Reflexion und das zu ein hundert Prozent.
00:20:57: Und dann nehme ich mich auch raus, und das kann ich auch ganz gut!
00:21:00: Dann wird es wie gesagt einmal still um mich... Ich kann das sogar nicht... Also wenn ich so einen Bild beschreiben müsste, wie das bei mir aussieht, dann könntet ihr euch vorstellen, da sind überall Kerzen an, weil Kerzen sind mein Magic Place & Space.
00:21:13: also dann ist alles voller Kerzen, dann habe ich meinen Journal in meinem Buch und dann hab' ich Fokus auf meine Gedanken und zwar alles!
00:21:19: Und dann kommt alles was sich in meinem Kopf befindet oder in mir befindet, kommt alles raus Und dann fange ich an zu reflektieren, dann setze ich Points.
00:21:27: Dann gucke ich okay wie was wo und fang komplett an umzuplanen.
00:21:31: Krass!
00:21:32: Das ist voll cool dass du das teilst.
00:21:34: Ja es ist doch voll wichtig.
00:21:37: Ich bin auch keine Maschine, ich bin eine ganz normale Person.
00:21:41: Ich war eine ganz normale Frau wie jede andere Frau auch.
00:21:44: Ja ja das ist schön.
00:21:48: Danke.
00:21:49: Voll wertvoll.
00:21:52: Welche bewusste Entscheidung hat dein Leben oder deinen beruflichen Weg nachhaltig verändert?
00:21:57: Oh, yes.
00:21:58: Das ist eine richtig gute Frage.
00:22:01: Weißt du – oder vielleicht weißt du es auch nicht, doch vielleicht weist du es!
00:22:04: Also ich habe ja mal ganz an einem ganz anderen Punkt in meinem Leben gestanden der mich dann aber zu dem gemacht hat die heute bin und das würde ich sagen ist einer meiner größten Pain Points in meinem leben gewesen.
00:22:18: Und auch da, da sieht die Betrachtungsweise vielleicht im Außen auch ganz anders aus als ich die selbst wahrgenommen habe.
00:22:24: Aber ich hatte ja mal eine gar nicht so gute Beziehung zu meinem Körper.
00:22:26: tatsächlich Ich würde sagen, ich hatte wirklich ne Essstörung Und das begann schon in meinem Jugendalter, weil ich mich ganz viel verglichen habe mit Mädels in meinem Alter.
00:22:40: Weil ich ganz viel nach außen und rechts und links geguckt hab und hatte bei Weitem als Teenager nicht das Mindset was ich heute habe.
00:22:46: Und daraus entwickelt?
00:22:49: Natürlich nicht!
00:22:49: Auf gar keinen Fall!
00:22:50: Aber auf jeden Fall ist da eine sehr lange Story raus geworden... ...und es hat mich bestimmt fünfzehn Jahre meines Lebens begleitet.
00:22:56: Und jetzt überleg mal fünfzehnt Jahre.
00:22:58: also ich habe mit Mitte zwanzig... Mit Mitte zwanzig habe ich erst gecheckt.
00:23:03: Momentmal Du musst was verändern.
00:23:05: Und eine der größten Entscheidungen, die vielleicht einer der schmerzhaften Entscheidungen auch in meinem Leben war, war es sich von Menschen zu trennen, die mir nicht gut hatten.
00:23:17: und das habe ich radikal gemacht.
00:23:19: Das habe ich... und jetzt musst du mal überlegen, ich war da Mitte zwanzig Ich war da Mitte zwanzig und mit Mitte zwansig solche Entscheidungen zu treffen, das war schon heftig.
00:23:26: Und dann habe ich entschieden – ich muss einmal raus!
00:23:29: Ich muss das System einmal verlassen, ich muss mich einmal finden.
00:23:34: Dann bin ich damals tatsächlich auf Weltreise gegangen und bin ja seitdem auch eigentlich nicht mehr wiedergekommen.
00:23:40: so wirklich also seitdem sind wir on the road und das würde ich sagen ist einer meiner einschneidendsten Erlebnisse gewesen dass sich erst mal wieder auf die Reise zu mir selbst gemacht habe und ich sage immer, das war keine Weltreise.
00:23:51: Das war eine Reise für mich selbst weil erst dann habe ich begonnen mit mir wirklich... also mich mit mir selbst auseinanderzusetzen, mich neu kennenzulernen, zu gucken wer bin ich eigentlich?
00:24:01: was für ne Beziehung hab ich zu meinem Körper?
00:24:03: Und ich hatte ne ganz schlechte Beziehungen zu meinem Körper.
00:24:05: Ich hatte ein ganz... ungesundes, ich will nicht sagen krank ist aber ein ganz ungesunder Selbstbild.
00:24:12: und ich habe mir damals als ich durch diesen Prozess gegangen bin, habe ich mir geschworen.
00:24:17: Ich möchte dass sich keine Frau der Welt so fühlen muss wie ich das damals getan hab.
00:24:23: Und daraus ist dann ja auch genau diese Passion entstanden oder das entstanden, was ich heute nämlich tue.
00:24:29: Nämlich Frauen genau davor zu bewahren beziehungsweise wenn sie dort sind ihnen meine einhundertprozentige Aufmerksamkeit zu schenken und zu sagen und du bist nicht alleine damit Ich weiß wie du dich fühlst.
00:24:39: Ich hole dich da ab wo du bist und ich werde dir einen anderen Blickwinkel zeigen und ich werden dich wieder in Leichtigkeit zu deinem Körper bringen.
00:24:47: Dankeschön.
00:24:50: Ja, ich bin dann auch immer total emotional, wenn ich darüber berichte.
00:24:54: Weil das ist zwar schon so weit... Also was heißt weit?
00:24:56: Aber wenn wir jetzt mal überlegt sind mit der Ende dreißig, damals war ich Mitte zwanzig Das ist noch nicht so ewig her!
00:25:02: Das ist so zehn Jahre.
00:25:03: und was in zehn Jahren in unserem Leben.
00:25:05: Und wenn ich drüber nachdenke, boah krass, krass und ich werde da selbst auch echt immer emotional und denke mir Boah Dona, das war echt eine Nummer.
00:25:14: Das ist total krass, also auch zu sagen.
00:25:17: Also mit fünfundzwanzig, so Positionen zu beziehen und zu sagen ich breche jetzt ab mit bestimmten Menschen und ich gehe einfach mal so leichtsinnig in die Welt ja ohne vielleicht... also ich höre es noch aus weiß ich natürlich nicht aber ohne die Sicherheit zu haben.
00:25:37: da war keine Sicherheit.
00:25:39: Und ich glaube das total spannend weil ich glaube so mutig zu sein und in das Risiko zu gehen, was der total leichtsinnig eigentlich ist.
00:25:49: Ich gebe alle Sicherheit auf, Sicherheit von Familie hier zu Hause, finanzielle Sicherheit durch wahrscheinlich einen Angestelltenverhältnis oder sowas herzusagen.
00:25:57: Ich gehe jetzt einfach ins ungewisse und ins Unbekannte aber mit dem Ergebnis, dass du dich gefunden hast.
00:26:05: Ja ich hatte keine Wahl.
00:26:06: Das war das!
00:26:07: Ich hatte keine Wahl.
00:26:08: entweder welch in diesem System geblieben und ich hätte mich verloren.
00:26:14: Oder ich musste gehen.
00:26:15: Und das ist auch so ein Riesenwendepunkt und das sage ich auch immer wieder, mein jetziger Partner hat damals zu mir gesagt, Boah Dona früher warst du so eine Frau wenn du in Raum gegangen bist oder Raum gekommen bist dann haben sich alle schon umgedreht und haben gesagt Boah, Dona kommt!
00:26:30: Hier ist wieder so eine gute Energie.
00:26:32: und er hat gesagt dass es immer so bildlich schön dargestellt.
00:26:33: Er hat immer gesagt Du hast so geleuchtet wie so ne Sonne.
00:26:37: Du hast einen Sonnenschein.
00:26:38: Du warst so warm.
00:26:39: Da hast du alle mit deiner Energie eingenommen.
00:26:41: Und dann, zu diesem Zeitpunkt, wo es mir so schlecht ging und wir waren da... Wir kannten uns auch noch gar nicht so lange.
00:26:46: Er kannte mich nur von damals, ne?
00:26:48: Weil ich halt Dona war und dann ist man ja doch irgendwie bekannter also zumindest in unserem Bekanntenkreis damals.
00:26:54: Dann hat er gesagt, wenn du heute in den Raum hoch reingehst, niemand merkt dass du da bist!
00:27:01: Diese Worte haben krass was mit mir gemacht weil daran hat er gezeigt das sich meine Persönlichkeit zu dreihundertsechzig Grad verändert hat überhaupt, ich war niemand mehr.
00:27:12: Ich war einfach nicht mehr diese Sonne!
00:27:14: Ich war nicht mehr dieser Mensch der strahlt... Ich war das alles nicht mehr und ich wollte dorthin zurück und ich wusste wenn ich dieses System nicht verlasse dann wird das nichts mehr.
00:27:23: Dann werde ich eine andere Person und die dich aber nicht sein wollte also hatte keine Möglichkeit und musste sozusagen diesen Schritt gehen und war krass leistet nicht.
00:27:31: Und wenn ich das jetzt so heute weil du das gerade eben nochmal so reflektiert hast, guck mal donner wie leichtsinnig das damals eigentlich war?
00:27:37: Ich habe da gar nicht drüber nachgedacht?
00:27:38: Natürlich nicht.
00:27:40: Ist das so krass?
00:27:41: Klar, natürlich aus dem Außen.
00:27:43: Meine Eltern haben auch gesagt, nee, du kannst doch nicht deinen guten Job kündigen und deine Sicherheit und hey, du hast doch alles was du brauchst!
00:27:50: Und ich habe gesagt, ich habe nichts, was ich brauche.
00:27:52: Ich habe nichts und es konnte aber auch keiner verstehen.
00:27:55: Niemand konnte das verstehen weil sie waren ja gar nicht in meiner Situation oder auch was meinen Körper betraf.
00:27:59: Alle haben gesagt Bordona, du siehst doch toll aus.
00:28:00: Was hast Du denn immer?
00:28:01: Und ich lag am Boden, ich hab geweint im Fitnessstudio und hab gesagt Ich bin das nicht und es konnte keiner verstehen.
00:28:08: Und ich konnte das ja damals auch überhaupt nicht greifen und verstehen, aber heute schon!
00:28:12: Und deswegen... Ja,
00:28:14: ich finde das so schön weil ich finde einfach jeder hat seinen Weg und jeder hat seine eigene Geschichte, seinen eigenen Rucksack und der er bringt uns genau dahin wo wir hin sollen.
00:28:26: Manchmal ist man noch so mitten auf dem Weg und denkt, das ist irgendwie alles doof hier.
00:28:29: Da komme ich dann an.
00:28:32: Aber ich glaube sich bewusst zu machen gerade dieses So wie es jetzt ist, gefällt's mir nicht.
00:28:39: Und dann den Rucksack zu nehmen und sagen okay ich gehe jetzt los mit dem.
00:28:44: Ich nehme den mit und gucke mir den an und ich hole mir vielleicht auch mal die Steine da raus und schaue mir die an und entscheide ähnlich wie beim Heißflugbelong so welchen Sack schneide ich ab damit ich wieder Auftrieb bekomme.
00:28:56: Wo lasse ich los?
00:28:57: Aber fällt dir das auch auf?
00:28:59: Das kann man ja jetzt auch mal ein bisschen Bezug nehmen auf die Ladies, die jetzt auch im Programm sind oder die du ja jetzt schon so intensiv kennst.
00:29:06: Findest du nicht auch, dass bei fast allen der Rucksack schon so überquält?
00:29:11: eigentlich bis wir diesen Schritt gehen?
00:29:14: Ja definitiv.
00:29:15: Also ich spreche jetzt erst mal nur aus meiner Erfahrung.
00:29:18: also ich bin ja auch zu dir ins Programm gekommen und hier erinnere mich noch an unseren Auftakt Call wo du so gesagt hast ja wir müssen uns erstmal kennenlernen und gucken ob du überhaupt geeignet bist für das Programm.
00:29:28: und da habe ich schon gedacht oh nein vielleicht komme ich gar nicht rein weil ich so viel Stress hab Ich war ja oberkantevoll.
00:29:39: Also drei Kinder, Haushalt, Selbstständigkeit und irgendwo bin ich da auch auf der Strecke geblieben.
00:29:47: Du hast gerade so gesagt du bist die, die die Sonne in den Raum bringt und bei mir ist es auf der Arbeit dass sich auch mit einer krassen Energie in die Prozesse gehe und das total gerne und da alles gebe und dann fahre ich da weg und wenn ich zu Hause ankomme ist er irgendwie so leer.
00:30:04: Und wie war nochmal deine Frage?
00:30:08: Ob du auffindest, das ist so schön wenn man so auf dem Weg zu seinen Faden verliert.
00:30:12: So hoch geht's da weg!
00:30:13: Voll!
00:30:15: Dass der Rucksack teilweise immer so super voll sein wird bis man eigentlich merkt dass man ihn eigentlich mal entleeren sollte oder müsste.
00:30:22: Genau also ich glaube es braucht manchmal diesen Punkt, dass wir wie so vor eine Wand laufen.
00:30:28: Ja
00:30:29: Das will wirklich merken boah bis hierhin und nicht weiter.
00:30:32: Es geht mir nicht gut Ich bin belastet, es ist gerade einfach zu viel.
00:30:37: Da können ja unterschiedliche Sachen rein spielen von.
00:30:39: ich bin traurig, ich bin einsam... ...ich bin überfordert und gestresst, ich habe soviel zu tun.
00:30:46: Ich weiß gar nicht mehr wer ich bin oder ich tue gar nichts mehr für mich und ich glaube schon dass das einerseits ein Frauenthema ist.
00:30:54: aber ich begleite auch viele Männer in den Prozessen die hasseln Und in den Seminaren, wenn ich einfach nur die Frage stelle, gerne mal ein Hand zeichnen.
00:31:03: Wer von euch kennt das im Hamsterrad zu laufen und die ganze Zeit zu denken, ich muss noch dies, ich muß noch jenes, ich brauche auch das, zack ist der Abend?
00:31:11: Und alle sind gerannt!
00:31:12: Und es zeigen wirklich alle auf.
00:31:14: Also gar nicht typisch Mann, typisch Frau sondern alle zeigen auf.
00:31:19: Das ist der Hammer wie gestresst wir sind.
00:31:23: ja weil wir vielleicht auch manchmal glauben Wir müssten überall mitlaufen und alles machen.
00:31:29: Und da hilft es mir wirklich manchmal, jetzt diese Frage zu stellen.
00:31:32: Macht das Sinn?
00:31:34: Daher jetzt auch noch hinzugehen ist das wichtig heute oder können wir uns einfach sagen, den Termin streichen wir heute einfach mal.
00:31:45: Weil's kein wichtiger Termin ist oder sowas.
00:31:48: Das ist richtig gut!
00:31:49: Weißt du was ich aber auch immer sehe und das passt eigentlich.
00:31:52: zudem wie Du eben gerade gesagt hast, wir rennen in dem Hamsterrad.
00:31:55: Warum können wir nicht einmal einfach entspannt in diesem Hamsterad gehen?
00:31:59: Ja,
00:32:00: oder es geht auch langsam.
00:32:02: Richtig langsam gehen und das ist ja auch genau das was ich euch ja oder dass wir euch ja auch schon eingepflanzt haben.
00:32:07: hey wir gehen nicht mal eben schnell unter die Dusche oder wir machen nicht eben mal schnell noch das Frühstück oder wir gehen eben mal noch schnell einkaufen.
00:32:13: nein wir machen das langsam Wir rennen sowieso schon den ganzen Tag und unsere Gedanken sind so schnell.
00:32:19: Und ich meine, schau dir unser Leben an!
00:32:21: Wie schnelllebig das geworden ist?
00:32:22: Wir hasseln wir machen wir tun dann haben wir noch Job Dann haben wir auch Familie.
00:32:26: Dann hast du noch tausend andere Verpflichtungen.
00:32:31: Das ist ja der Wahnsinn, was wir teilweise alles für verschiedene Rollen haben und das habe ich auch gestern noch mal in einem Insta-Post gesagt.
00:32:37: Wie viele Rollen?
00:32:37: Ich gestern Vormittag innerhalb von sieben Uhr morgens bis Mittags um elf schon gefahren hab' – das waren schon zwanzig verschiedene Rollens!
00:32:46: Und natürlich sind dann unsere Gedanken auch irgendwie schnell schnell schnell.
00:32:50: aber vielleicht ist es genau der Reminder den wir vielleicht den Zuhörerinnen und Zuhören nochmal mitgeben dürfen macht doch Dinge mal langsam Einfach mal langsam.
00:32:59: So wie du heute Morgen geschrieben hast, ich gehe jetzt noch langsam unter die Dusche.
00:33:05: Und das sind diese Perspektivwechsels, die wir uns so oft mal reinholen müssen zu sagen, reflektier doch mal das.
00:33:10: Reflektier genau das was gerade passiert!
00:33:13: Du kannst ja teilnehmen aber hey chill komm fünf Minuten zehn Minuten später So what?
00:33:19: Oder wenn du jetzt irgendwie mega Streizeit-Stress noch hast, wo du weißt ja in meiner Woche hat mich eh schon gekillt.
00:33:24: Dann sag doch mal eine Veranstaltung am Wochenende ab und chill zu Hause und mach dir gemütlich.
00:33:30: Sag mehr nein im Außen und dadurch mehr Ja zu dir!
00:33:34: Und das sind die größten Liebeserklärungen, in denen du dir machen kannst.
00:33:39: Schönt also.
00:33:40: meine Frage wäre gewesen was würdest du den Hörerinnen aus unserem Gespräch mitgeben.
00:33:46: Hast du direkt einfach mal so was beantwortet?
00:33:48: Also liebe Hörer, sie hat von mir keine Checkliste vorab bekommen.
00:33:57: Ja aber tatsächlich.
00:33:58: also um das nochmal auf den Punkt zu bringen, was würde ich jetzt heute denen zu hören und zu hören mitgeben?
00:34:04: Vielleicht würdest Du den mit geben im Bezug nur ein Gedanken als Rückenwind für Ihre weitere Reise dass sie so ein bisschen Auftrieb bekommt im Rückenwind.
00:34:16: Okay, was würde ich dir damit geben?
00:34:22: Also tatsächlich Bewusstsein!
00:34:26: Werdet ihr bewusst, was du den ganzen Tag schon geleistet hast und reflektier mal am Ende des Tages ob du das am nächsten Tag genauso machen kannst oder sollst oder musst Dinge verändern kannst.
00:34:45: Auch wenn du sie schon immer so machst, check mal rein, guck mal ob du am nächsten Tag genau dasselbe Tempo vorlegen musst oder ob du gewisse Dinge langsamer machen kannst, wuster machen kannst und dadurch irgendwie viel mehr Energie haushalten kannst.
00:35:00: Sehr schön!
00:35:03: Also vielleicht auch der Gedanke, der dahinter ist... Ich bin genug?
00:35:08: Yes
00:35:09: Auf jeden Fall.
00:35:10: So wie ich bin und gar nicht, Ich muss so viel leisten um gut genug zu sein Sondern weniger ist auch mehr.
00:35:18: Ja genau das
00:35:20: oder vielleicht auch mal so eine.
00:35:22: wir machen ja sonst to do Listen.
00:35:24: eher sowas müssen wir alles tun.
00:35:27: Vielleicht auch nochmal ein kleiner anderer Blickwinkel.
00:35:29: Mal eine du dann Liste zu schreiben was habe ich heute alles getan?
00:35:32: Und dann am Ende mal drauf zu gucken und immer nachdem Du etwas getan hast dass man aufzuschreiben also Spülmaschine angestellt, Einkauf gemacht.
00:35:39: Kind A dahingebracht, Kind B dahingebracht.
00:35:42: Telefonat mit X und sich am Ende des Tages diese Liste anzusehen um zu sehen... Was?
00:35:50: Wie krass!
00:35:50: Das habe ich als getan und dann auch zu verstehen.
00:35:53: Kein Wunder dass ich jetzt um siebzehn Uhr fix und foxy bin.
00:35:58: Und auf der Liste vielleicht mal zu markieren noch was davon hab' ich für mich getan.
00:36:02: Ja und wie viele Sachen kommen da wahrscheinlich?
00:36:07: Aber das ist gut weil Das ist auch, finde ich noch mal so ein schöner Abschluss was man den Hörern auch nochmal mitgeben kann.
00:36:15: So eine Liste zu machen und das mache ich total regelmäßig tatsächlich dass ich schaue okay ich mach das zwar im Sinne von Dankbarkeitsliste und da schreibe ich alles auf was am Tag passiert ist.
00:36:28: Manchmal hört die gar nicht auf und ich muss dann wirklich bewusst den Stift beiseite legen, weil ich denke so Brodona... Du hast heute echt schon einiges gemacht jetzt.
00:36:35: Und da kommt alles!
00:36:36: Ich bin auch dankbar dafür, dass ich gearbeitet habe.
00:36:39: Ich bin dankbar für das ich den Podcast aufgenommen hab.
00:36:40: Ich bedanke mich dafür, damit ich heute Morgen Sport gemacht habe.
00:36:43: Dass ich mir einen Frühstück gemacht habe oder eine Spielmaschine eingeräumt habe.
00:36:45: Und seht mal nicht die Dinge, die so selbstverständlich sind immer als so selbstständig an sondern auch die Dinge die so ganz nebenbei laufen.
00:36:53: Das kann auch Zähne putzen sein liebe Hörerin und Hörer Das ist auch nicht selbstverständlich, aber das ist so in uns drin.
00:37:00: Aber diese ganzen Dinge sind Dinge die uns immer wieder ein bisschen setteln und wir hatten letztens diese Zahnputzübung.
00:37:08: Guck mal wie schnell du zähne putzt!
00:37:09: Mach das mal
00:37:10: langsam!
00:37:11: Nimm mal Tempo raus und bewerte wirklich mal oder nicht?
00:37:16: bewerte, aber schau wirklich mal am Tag was hast Du eigentlich alles schon gemacht?
00:37:19: Und ich glaube dann gehen wir mit so einem Riesengroßen Stolzgefühl ins Bett, weil ich dann denke so Boah Leute ihr habt heute nicht nur ein Berg erklommen.
00:37:27: Ihr habt keine Ahnung wie sieben, zwanzig Berge gleichzeitig gemacht und dafür darf man danach am Ende des Tages einfach mal da sitzen und sagen Boah richtig, richtig gut!
00:37:36: Und es muss nicht mehr sein sondern Es ist genau gut so wie's ist und Ich bin genau gutso wie ich bin.
00:37:42: und was hat mein Kleiner heute gesagt?
00:37:44: Der hat heute etwas ganz wertvolles gesagt.
00:37:45: Er hat gesagt Mama ich bin nicht gut genug so wie ich Bin.
00:37:48: Ich bin viel besser.
00:37:52: Okay, sehr cool.
00:37:55: Du warst heute morgen bei uns am Tisch auch Thema.
00:37:58: Da haben die Kinder mich gefragt, Mama, wenn du das bald nicht mehr mit Dona machst, können wir denn das Essen noch so machen?
00:38:04: Dürfen wir das dann noch essen?
00:38:06: Heute Morgen gab es halt irgendwie Joghurt, Quarkbohlen und Haferflocken und so... Und Oaks drin!
00:38:10: Die fanden es so lecker!
00:38:12: Können wir das denn dann
00:38:13: weitermachen?!
00:38:14: Und du hast gesagt, Dona endet nie.
00:38:17: Genau ich hab gesagt natürlich können wir das weitermachen und bei Dona ist gar keine Ende in Sicht.
00:38:21: So und dann sagt der Inga so aber er bleibt für immer befreundet oder?
00:38:24: Nicht so moesig es geht ja gar nicht um Abschied.
00:38:27: Oh Gott wie süß das ist.
00:38:28: ne!
00:38:29: Aber guck mal das ist auch sowas.
00:38:31: Wir denken also das ist ja auch eine Verbindung die wenn meine Kindern so irgendwie schon drin haben so dass jetzt ein getimtes Programm von zwölf Wochen und das ist Ja auch immer das was ich sage diese zwölfe Woche die hören dann nicht auf.
00:38:43: So, wenn wir jetzt gerade nochmal ganz kurzen Abschwenken ins Programm haben.
00:38:46: Diese zwölf Wochen hören gar nicht auf!
00:38:47: Das ist der Startschuss.
00:38:48: und dann geht es weiter mit Routinen mit mir ohne mich.
00:38:51: so mein ich habe ja eh die Möglichkeit leben lang mit mir zu arbeiten aber grundsätzlich mal darüber hinaus Dinge, die wir beginnen neu zu verändern.
00:38:58: das ist ein Startschuß Aber das hört dann im besten Fall nicht auf weil wir wollen ja genau diese gesunden Routienen weitermachen Und immer immer weiter und immer im Hinblick Zu uns für mehr leicht sind für mehr Lebensqualität und ja, für alles das wir eigentlich aus tiefstem Herzen aus uns heraus wünschen.
00:39:20: Weißt du was?
00:39:20: Wir setzen da einen Punkt.
00:39:22: Das hast du so schön gesagt!
00:39:24: Also danke dass du heute mit am Board warst.
00:39:27: Danke dir!
00:39:28: Ich wünsche dir Rückenwind, Leichtigkeit und dem Mut deiner eigenen Kurs zu halten aber dann mache ich mir bei dir gar keine Sorgen.
00:39:37: Und für die Zuhörer...ich freue mich mit euch weiter auf die Reise zu gehen,
00:39:42: am leichten Sinn Podcast und echtem Interesse.
00:39:45: So geht Entwicklung Schritt für Schritt Seite an Seite.
00:39:50: Das war's für heute.
00:39:51: Riccarda
00:39:52: Holtmann begleitet
00:39:53: dich aber nicht nur im Leichtsinn-Podcast.
00:39:55: Mehr Informationen findest du jederzeit unter www.holtman-consulting.eu.
00:40:03: Always your choice.
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