Führung wachsen lassen: Zwischen Familienbetrieb, Vertrauen und Selbstreflexion mit Alexander Kotzur
Shownotes
In dieser Episode des LEICHTSINN Podcasts spricht Ricarda Holtmann mit Alexander Kotzur über seinen Weg im familiengeführten Pflegedienst – vom unsicheren Einstieg bis zur heutigen Rolle als Geschäftsführer. Es geht um Verantwortung, Mitarbeiterführung, generationsübergreifende Zusammenarbeit und die Herausforderung, im Familienunternehmen den eigenen Platz zu finden.
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00:00:01: Leicht im Sinn, leicht im Denken, klar im Handeln.
00:00:05: Stark
00:00:06: in der
00:00:06: Haltung!
00:00:07: Willkommen im Leichtsinn-Podcast von Riccardo Holzmann für Menschen die nicht schwer tragen sondern in Leichtigkeit sein wollen.
00:00:17: Sinn finden mit Kraft verändern und durch Begeisterung wirken.
00:00:23: Das ist dein Raum für Entwicklung auf deinem Weg mit Leitsinn.
00:00:28: Ja, herzlich willkommen heute zum Leichtsinn-Podcast.
00:00:32: Ich spreche heute mit Alexander Kotzur einem Kollegen und Bekannten schon seit vielen Jahren.
00:00:40: Und damit du weißt wer das ist, bitte ich einfach Alexander sich dich mal selbst vorzustellen!
00:00:47: Ja hallo ja genau ich bin Alexander, bin forty fünf Jahre, komme aus Hamm und bin Unternehmer in der Pflegebranche.
00:00:56: Ich kenne dich Riccardo jetzt schon einige Jahre.
00:00:59: Du hast uns das Unternehmen begleitet, aber auch in eine private Ebene die wir uns dann kennengelernt haben und ja verfolgt dein Weg auch schon recht langsamer und spannend wie sich das alles so entwickelt hat auf deiner oder meiner Seite.
00:01:13: Genau finde ich auch.
00:01:15: Und tatsächlich habe ich natürlich auf Vorbereitung dieses Podcastes mich gefragt ob du ein bisschen erzählen magst Wie eigentlich dein beruflicher Weg war.
00:01:25: Ja Ich versuch's mal kurz zusammenzufassen, also es ist ein älterlicher ambulanter Pflege.
00:01:31: Ein Fliegambulant der Pflege nie selbst von meinen Eltern gegründet wurde schon vor über dreißig Jahren und da war ich wie gesagt Junge vierzehn-fünfzehnt und dort hab' ich dann irgendwie das Unternehmen nicht wirklich wahrgenommen.
00:01:45: Das war jetzt nicht meine Branche, das hat was mit Pflegen, mit alten Leuten zu tun Und das war irgendwie nicht so meins, könnte ich mir nicht vorstellen.
00:01:51: und dementsprechend nach der Schule, ganze Abwägung mit einer Ausbildung danach ein Studium begonnen in Paderborn und habe dann aber so verlaute Bäume den Wald nicht gesehen, sollte ich mal gerne.
00:02:03: Das heißt was zu Hause wirklich passiert ist es nie so.
00:02:07: an mich herangekommen hat auch niemand Interesse geweckt bis ich dann irgendwann noch sagte dass das klingt doch irgendwie interessant aber das ist ja noch alles so klein.
00:02:16: also da hat meine Mutter und mein Vater einen Büro gearbeitet und die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter waren alle draußen.
00:02:22: Und ich hab dann irgendwie gesagt, das ist irgendwo nicht so meine Position.
00:02:25: Weil mein Mutter und mein Vater haben jeden das ja schon ganz gut... ...und wollte jetzt nicht so einfach in das gemachte Nest und einfach nur so, oh cool!
00:02:32: Jetzt habe ich einen Job aber eigentlich muss ich nichts machen.
00:02:35: So, und... Ja, hab dann mit meinen Eltern gesprochen, durfte übernähen ein Praktikum machen sozusagen, hat mir das mal einige Zeit angeguckt.
00:02:44: Und hab da schon so meine Wirkungsmöglichkeiten entdeckt Einfach aufgrund des Backgrounds mit der Ausbildung vorweg und auch ohne Pflegeausbildung, also das heißt den reinen kaufmännischen verwalterischen Part zu übernehmen.
00:02:57: Ja und so habe ich dann mich noch nebenberuflich einen sogenannten Certificabs um ein Altenheim zu leiten.
00:03:06: Früher gab es zu dieser Zeit noch keine pflegemanagementstudien Ganger oder sonstige zumindest hier im Raum eher wenig.
00:03:12: Ich glaube doch in München gab's mal was aber das war für mich erst mal aus und vorn.
00:03:18: So bin ich dann bei meinen Eltern eingestiegen vor jetzt, um neunzehn Jahren.
00:03:22: Und ... dann so nach und nach immer mehr Vertrauen geschenkt bekommen, mehr Aufgaben übernommen auch irgendwie Ideen eingebracht, sodass wir jetzt stand heute ja mit meinen Eltern und über hundert Mitarbeitern hier in dem ambulanten Dienst zusammenarbeiten.
00:03:38: Das macht Spaß!
00:03:41: Es ist toll!
00:03:43: Ganz schön gesagt, oder?
00:03:45: Also du bist gewachsen, ja.
00:03:47: In neunzehn Jahren wächst man glaube ich ganz schön?
00:03:51: Ja, das ist so!
00:03:52: Von der Persönlichkeitsentwicklung auch aber natürlich aus dem Betrieb.
00:03:56: Du hast noch gar nicht den Namen eurer Firma gesagt, möchtest du mir das?
00:04:00: Ja klar, gerne das Liegedienste zu haben.
00:04:02: Das ist halt schon die namentliche Prägung meiner Mutter mit Gerda.
00:04:08: Ist aber in der Branche glaube ich auch gar nicht so unüblich dass dort der Name oder so verwendet wird, um halt auch eine gewisse persönliche Nähe darzustellen.
00:04:17: Ich kann mir auch vorstellen, dass es einfach an Kreativlosigkeit so gegründet wurde, das man den Dienst so nennt.
00:04:25: ja also da steh ich hinter und in einem einen engen Freundeskreis bin ich auch die Gerda Also hängt er auch noch ein bisschen dran.
00:04:35: Ja Du hast es ja auch übernommen Und wenn du jetzt die Tochter wärst und es übernomen hättest dann würde es vielleicht ein bisschen besser passen.
00:04:42: Du bist ja jetzt auch Geschäftsführung mit des ganzen Unternehmens und vor neunzehn Jahren hast du angefangen, ich habe jetzt gerade kurz gesagt so das ist ja auch eine Persönlichkeitsentwicklung die da stattgefunden hat.
00:04:57: Kannst du so ein bisschen beschreiben wie dein Weg so war von ja du hast grade einmal Praktikant gesagt.
00:05:06: aber jetzt hin zur Führungskraft?
00:05:08: Ja Also meine eigenen Worte oder Beschreibung wären da wirklich, dass ich ganz am Anfang mich sehr unsicher gefühlt habe in der Situation.
00:05:19: Weil es natürlich zu dem Zeitpunkt waren es so ungefähr dreißig Mitarbeiter und das sind meine eigenen Wahrnehmungen.
00:05:27: Ich hab keinen dazu befragt aber bei meiner eigenen Wahrnehmung habe ich mich immer so wie... Ich bin der Sohn von der Chefin und ich bin in einer Firma und darf jetzt die gleiche Personalabtechnung machen und irgendwelche Lohnsättel.
00:05:39: Ich war jetzt in keiner teambeherrschenden Funktion dort, das eben mir gesagt wurde hier.
00:05:43: Das sind deine zehn Mitarbeiter von dem Team Hauswirtschaft.
00:05:46: die hast du jetzt zu leiten.
00:05:47: dass es nicht so passiert sondern ich bin ja wirklich sehr erst mal überhaupt alles kennenlernen.
00:05:51: wie funktioniert die Pflegebranche?
00:05:52: Wie funktioniert Abrechnung?
00:05:54: Alles drum und dran.
00:05:55: und dementsprechend habe ich mir da selbst den Kopf gemacht mit wie sieht man mich von außen.
00:06:01: also eine sehr problematische Einstellung die ich da hatte weil ich wirklich auch sehr mit mir selbst gekämpft hab habe aber da auch eine sehr gute Wege gefunden und auch selbst meine Qualitäten erkannt, sodass ich dann irgendwann schon gemerkt hab okay ich kann jetzt auch mal Qualität überzeugen und nicht mit dem Stempelsohn von.
00:06:24: Und das ist halt etwas was Zeit gebraucht hat in der persönlichen Entwicklung, aber auch in der Unternehmensentwicklung so dass es dann halt doch irgendwann hieß ok jetzt wollen wir mal gucken.
00:06:35: also vier meiner Eltern wollten dann mal schauen, wie funktioniert das?
00:06:39: Wie wir sehen so deine Einblicke.
00:06:40: Es ist ja auch eine ganz andere Generation gewesen.
00:06:43: Eine Generationsdenken sag ich mal, dass sich damit reingebracht habe.
00:06:47: und da wollten meine Eltern halt auch gucken und auch von profitieren, wie das ist wenn die jüngere Generation mal etwas auf die Beine stellt.
00:06:55: Und da gab es dann erst einmal den Bereich der Hauswirtschaft des hauswirtschaftlichen Teams.
00:06:58: Ich kann das gar nicht zeitlich mehr einschätzen, ob das so ein Jahr oder eineinhalb Jahre nachdem ich da war.
00:07:04: Dann passiert es, dass sie gesagt haben kommen alle Mitarbeiter des Fahrs sucht haben lehntes haben dich jetzt als Ansprechpartner.
00:07:09: also geht's um Turmplanung geht zum Kundenanlegen und so weiter bis du jetzt der Ansprech-Partner und nicht mehr meine Mutter Ja und so hat angefangen sich dann auch Verantwortung für Mitarbeiter habe in denen die Mitarbeiter Führung das erst mal mir so in die Hand gelegt wurde.
00:07:25: Das war sehr spannend.
00:07:26: Also nach und nach, jetzt in den neunzehn Jahren habe ich immer mehr Sicherheit darin gewonnen auch im Kommunikation mit den Mitarbeitern, dass die Mitarbeiter dieses Thema mit der Sohn von ganz abgelegt haben.
00:07:41: Ich hab hier keine Mitarbeiter mehr, die mir das Gefühl gibt, da kann ich nicht ernst nehmen weil der sitzt noch hier im Büro, arbeiten weiter noch hier meine Eltern.
00:07:49: Ich gehe lieber zu ihr anstatt zu ihm, er ist ja eh der Sohnt.
00:07:53: Also das heißt, meine Kompetenz ist gesehen worden oder wird gesehen.
00:07:59: Und das spüre ich und das blebe ich jetzt auch, ne?
00:08:01: Genau!
00:08:02: Also es ist auch so dass wirklich meine Eltern sich mehr und mehr zurückziehen... ...und aus solchen Sachen gibt's das... Meine Mutter auch in der Mitarbeiterführung selbst sagt du Alex kannst du das mal so und so machen oder ich hätte da eine Idee, ich habe da was aufgeschnappt aber bitte überbringen du das.
00:08:19: also ich möchte auch das Gesicht nach außen bin, obwohl wir auf dem Blatt Papier gleich berichtete Geschäftsführer sind.
00:08:25: Aber dementsprechend ist da schon das Vertrauen in mir übergeben worden?
00:08:30: Ja
00:08:31: richtig schön!
00:08:31: Ich finde es total schön dass du so ehrlich sagst, dass am Anfang einfach mehr Selbstzweifel da waren.
00:08:36: also es hat ja von aus wahrscheinlich nie jemand so gesagt ach Du bist ja nur der Sohn von sondern dass man ja die eigenen Gedanken die du hattest und dein eigenes Bild aber dass du das auch für dich selber überarbeitet hast und ja in die Kraft gekommen bist zu sagen Okay, ich hab mir viele Dinge in der Zeit auch angearbeitet.
00:08:55: Ja.
00:08:56: Angeeignet und mich da entwickelt und vertraue mir da jetzt auch selbst in ... Der Selbstführung so?
00:09:03: Das ist so ja!
00:09:04: Auch das ist ein stetig schwachsender Prozess und bis heute noch etwas was man als Unternehmer immer lernt und wo man halt guckt wie reagiert man, wie wirkt man.
00:09:13: aber es gibt noch einen Einpunkt den ich immer noch vor Augen habe und zwar gab's dann ziemlich zum Anfang Das habe ich ja zuerst mal die Team, das Teamlied mir übergeben worden ist für eine kleine Abteilung.
00:09:25: Gabs auch ne große Dienstbesprechung und ich hab unter dem Aspekt des Ich will anders sein als meine Eltern.
00:09:34: Dass es ja auch immer etwas was du immer mitschlinkt dass man immer versucht halt was anderes zu machen.
00:09:38: Dann weite ich jetzt als Papa das man immer versucht anders Papa zu sein als der eigene Papa Und so schwang das auch in der Firma mit da kann ich noch wie heute an erinnern voll mit selbstes Dienstzimmer zu einer Dienstbesprechung.
00:09:53: Ich dann sagte so wirklich ja, ihr kennt mich ja alle hier ich bin jetzt schon ein paar Monate hier und ihr könnt mich gerne tun.
00:10:00: Ich bin der Alexander.
00:10:04: Das hört sich ganz komisch an aber ab dem nächsten Tag habe ich es bereut und hab nie wieder jemanden genutzt.
00:10:11: Also das ist bereuen nicht wegen dass es schlimm war sondern Ich hab da versucht, eine Tür aufzumachen.
00:10:17: Da haben wir ja auch mal die Kalle besprochen.
00:10:19: Warum siehst du hier einige Leute in dem Coaching bei uns?
00:10:23: Ich weiß nicht... Das ist einfach so ein Ding, womit ich mich wohler mit fühle.
00:10:27: Ich weiß, dass viele Unternehmen das irgendwie mit Unternehmenskontext festhalten oder einfach das in der Führungsebene anders sehen oder miteinander anders sehen, dass ein Dutzend angenehmer wäre oder so.
00:10:41: Es gibt noch eine Handvoll Mitarbeiter hier bei uns im Unternehmen.
00:10:43: Heute am ersten vierten feiert euch eine Mitarbeiterin, ihr dreißigjähriges Betriebscivilium.
00:10:50: die wird heute Nachmittag noch schön überrascht.
00:10:52: Überrascht nicht ich denke sie wissen aber kriegt noch was Schönes und dementsprechend das.
00:10:57: es gibt so eine Hand voll Mitarbeiter die du sich auch noch.
00:11:00: Die die an der Dienstbesprechung dabei waren.
00:11:02: Okay alle anderen.
00:11:03: danach bin ich wieder in Siege gegangen.
00:11:05: Ich kann so richtig emotional gar nicht erklären warum.
00:11:09: Ja, ich glaube es gibt ja auch kein richtig und falsch sondern nur einen.
00:11:12: für sich muss es stimmig sein.
00:11:15: Ich begleite viele Führungskräfte und sind viele beim du aber ich habe tatsächlich auf ein paar die konsequent beim sieh bleiben und damit total gut fahren.
00:11:23: Also ich hab auch nicht wegen einem siehe Alexander oder so.
00:11:25: also das ist dann immer noch so ein Mischmarsch wo man sagt ja bisschen was Aber ich fühl mich einfach wohler.
00:11:32: ich habe auch ein bisschen die Erklärung dafür.
00:11:34: die Distanz zwischen Privat- und beruflich, also so dieses Mal sehe ich wen in der Stadt oder so.
00:11:40: Oder wenn wir abends mal rausgehen und ein Bierchen trinkt und dann läuft auf einmal eine Mitarbeiterin da vorbei... Ist das auch immer halt noch so eine gewisse Distanz die ich auch für mich machen möchte?
00:11:49: Also dass es... Ich will halt schon privat und berufelig trennen, auch wenn das sehr vermischend ist.
00:11:55: Ja ja und das sind, ich sage mal diesem kleinen Dorf von Hamm, wenn nicht immer einfach ist.
00:11:59: Ich habe mich auch gefragt, gab es mal eine Erfahrung im Führungsmoment wo du für dich gesagt hast das hat irgendwie die Weichen gestellt in irgendeine Richtung.
00:12:15: Also einerseits hast du schon so einen Punkt gesagt ich möchte ganz anders machen als meine Eltern und das ist glaube ich so ein Thema was jeder kennt der irgendwie Kinder hat wo er sagt ich möchte anders machen wie meine Mutter oder mein Vater.
00:12:27: aber es gibt ja wirklich viele familiengeführte Unternehmen wo auch die neue Generation sagt okay Ich möchte aber anders machen.
00:12:37: Was nicht heißt, dass alles was unsere Eltern getan haben schlecht ist?
00:12:42: Also es sind ja viele Dinge gut und trotzdem sind wir ja trotzdem ganz eigenständige Menschen die anders denken andere Werte haben und dir auch anders leben möchten.
00:12:54: Also meine Selbstvernehmung ist dann schon so das ich lange Zeit entweder sie gesehen habe oder angenommen habt, die mögliche Freiheit, die mir gegeben worden ist.
00:13:07: Sondern ich hab immer das Gefühl bekommen dass doch am Ende des Tages noch die Unternehmensführung in dem Fall dann halt Mutter Vater immer noch am Ende den längeren Hebel haben.
00:13:21: Das jetzt zur Thema Entwicklung der der Geschäftsführungstätigkeit und das ist etwas wo, wenn du sagst ein Momentum.
00:13:29: Wir haben im Jahr- und Seniorenwohngemeinschaft eröffnet.
00:13:36: Und die habe ich größtenteils konzipiert und eröffnete.
00:13:41: Es gibt auch YouTube-Videos von mir wie ich da in Renapult stehe noch mit unserem Bürgermeister Vertretung bei Vororten Eindrunden.
00:13:47: Das war mein Ding!
00:13:51: Dann gab es natürlich ein neues Team mit über zwanzig Mitarbeitern dort und da gab's auch dann Probleme.
00:13:56: Und Mitarbeiterführung war dort natürlich ein ganz großer Punkt für mich, sodass ich dann dort als sogenannte Einrichtungsleitung dort richtig hart auf die Probe gestellt wurde.
00:14:07: Und ja, da gab so Sachen wo ich nicht das Gefühl hatte dass sich so handeln wie meine Mutter oder mein Vater es gerne hätten... ...und dann habe ich dann noch irgendeine Sache gesagt, dann mach' ich's halt nicht wie ich!
00:14:20: wenn ihr mir meinen Weg nicht traut oder glaubt, dann ziehe ich mich zurück.
00:14:24: Und ich hatte da auch nicht so die Kraft und auch das Engagement irgendwie da meine Meinung durchsetzen zu wollen.
00:14:35: Sondern dass es natürlich dann auch – das werden viele Familienunternehmer kennen – dieses Rollenverständnis man ist immer der Sohn aber man ist auch irgendwie gleichberechtigter Geschäftsführer und das dann wirklich sauber zu trennen Das kann sich jeder vorstellen, wenn er bei den Familienbetrieb arbeitet.
00:14:50: Aber Sonntags bei den Eltern-Kaffeekuchen ist man immer noch so.
00:14:54: Ja klar!
00:14:55: Das ist nicht so krank,
00:14:57: ne?
00:14:57: Nee das ist halt das Schwierige und das war so eine Momentung wo ich auch durchgekommen bin.
00:15:05: alles gut aber das ist wirklich etwas gewesen was mir als Erinnerungen kommt wenn du das ansprichst.
00:15:11: Und jetzt gibt es einen zweiten Bereich und zwar die Öffnung einer Tagespflege die wir empfehlbar hatten.
00:15:17: Da bin ich seit zwei Jahren am konzipieren.
00:15:20: Erlaubnisse einholen, Bewilligung einholend mit Ämtern verhandeln alldruhend dran.
00:15:27: Wo ich komplett frei war also das heißt wird überhaupt nicht reingemischt.
00:15:31: und als es dann ist ja... wie viel Geld wollen wir ausgeben fürs Wärme-Budget?
00:15:36: Da hab' ich das einfach festgesetzt.
00:15:38: Wie konzipiert ihr das?
00:15:39: Ich habe dich festgesetzt!
00:15:41: Also eigentlich in dem Sinne dass es so Neben dem ersten Baby, was nicht so ganz mein Baby war ist die Tagesplige wirklich ein richtiges erstes eigenes Baby.
00:15:52: Und das ist auch... Ich nehme gerne Tipps an und meine Eltern helfen mir da in bestimmten Situationen wenn ich bin, die da etwas sehen und vielleicht jetzt in die Einrichtung und Sachen kaufen und so.
00:16:02: Also es ist nicht so, als ob wir eine ganze Hände geben.
00:16:04: Aber sie sind schon so dass Sie sagen, ich frage Ihnen Alex lieber auf der, ob er das so will.
00:16:09: Soll ich jetzt die grauen Gardinen kaufen oder dann vielleicht doch die schwarzen?
00:16:12: Welche hätte denn lieber?
00:16:13: Und da merke ich halt einfach, dass sich dieser Blickwinkel langsam gedreht hat.
00:16:19: Aber er hat sich gedrehen im Vergleich zu früher.
00:16:24: Ja das heißt es hat sich verändert ne?
00:16:26: Es ist in Bewegung gekommen und du darfst die Entscheidung treffen!
00:16:30: Ja das hört sich für außen stehen damit man ein bisschen weird an wenn man sagt nach neunzehn Jahren also das ist jetzt auch nicht erst ein zwei Jahre her aber das ist ein langer Prozess und das hat meiner Meinung nach definitiv damit zu tun die zweite Generation bin in der Familie.
00:16:43: Also mit externer, mit dem Vergleich zum fremden Dritten wie man immer so sagt wäre das ganz anders.
00:16:52: Ja ja
00:16:53: absolut ich glaube dass macht auch also auch noch mal eine ganz besondere Art von Führung in diesem Familienunternehmen zu sein weil es ganz andere Probleme gibt Herausforderungen natürlich auch Vorteile und Chancen Aber natürlich auch was anderes, als wenn ich einfach in ein Unternehmen komme wo ich angestellt bin und dann eine leitende Position habe.
00:17:15: Auf jeden Fall ja.
00:17:15: also das muss ich natürlich auslagen.
00:17:17: da sind natürlich wie du sagst die Chancen die ich hab die Freiheiten die man hat.
00:17:21: wir sind natürlich da auch jetzt nicht im Geld oder irgendwas aufzuwerten das ist halt einfach da und es ist eine Väter's Auszustehen wenn man sagt Ich Bin Angestellter irgendwo in der Leitung Position Und Ja Du bist Angesteller bei Deiner Mutter Da kannst du dann halt irgendwie da mal freimachen.
00:17:37: Und man sieht ja immer nur die Vorzüge, in dieses familiäre Unternehmen reinzukommen.
00:17:42: Aber eben den Vorzügen das ich mal sagen konnte... Gut!
00:17:45: Ich mache jetzt mal Mittwoch und zwölf Uhr Feierabend weil ich habe irgendwie privat was, was vielleicht normale Angestellte Arbeitnehmer vielleicht nicht so einmal machen können.
00:17:54: Das sind die Vorteile.
00:17:55: aber es gibt auch noch auf anderen Seite der Medaille daran die besprochene Punkte.
00:17:59: Die hat einfach ein Verpflichten viel mehr verpflichten weil zum Familienbetrieb ist als ein klassisches Arbeitnehmer-Arbeitgeberverhältnis.
00:18:09: Wie und wo findest du denn den Ausgleich zur Arbeit?
00:18:12: Weil ist es so selbstverständlich, ist der Kopf viel an mit der Arbeit auch über die Arbeitszeit hinaus... wie schaffst du das?
00:18:20: Also ich habe es geschafft in den letzten vier Jahren ganz explizit mit zu Projekten, die wir hier bei uns ins Haus geholt haben die ein bisschen das Mitarbeiterführung, Kommunikation im Unternehmen speziell auf die Fliegebranche konzentriert.
00:18:38: Haben wir da Unternehmensberater an der Hand gehabt, die uns im Prozess begleitet haben, Mitarbeiter-Kommunikationen und All diese Punkte wurden mit aufgenommen Und ich habe es wirklich geschafft, dass sich ein sehr starkes Führungsteam um mich herumhabe Das heißt alle diese vier Abteilungen jeweils die Führungskräfte und die Stellvertretung, die mich wie es mir erlauben als Geschäftsführer nach dem Schließen der Tür hier wirklich das alles hier zu lassen.
00:19:10: Also natürlich gibt's Aufgaben wo ich dann am Sonntag Nachdenken.
00:19:13: morgen muss du das machen weil eine Verhandlung steht an und so also definitiv noch Aufgaben auf meinem Tisch.
00:19:19: aber ich weiß halt einfach auch dass Trotz dessen, dass wir über hundert Mitarbeiter haben, werde ich nicht am Samstag angerufen.
00:19:25: Entschuldigung Frau Müller ist krank.
00:19:26: Wir müssen jetzt irgendwie eine Vertretung finden oder so.
00:19:28: Also sehr autark funktionierende Teams mit sehr guten Absparen und sehr guten Prozessen die wir abgebildet haben Und das gibt mir sehr viel Freiheit und Freizeit.
00:19:39: auch Mich haben mal Freunde oder bekannte mal gefragt, warum bist du eigentlich so selten angerufen?
00:19:47: Du bist doch Geschäftsführer.
00:19:48: Wenn ich dann mit denen mal irgendwie im Urlaub eine Rasse war.
00:19:51: Warum ruft dich denn keiner an?
00:19:55: Das ist gut geregelt und ich habe das persönlich gemerkt als wenn ich dann von zwei Wochen Urlaub wieder nach Hause ins Büro komme.
00:20:03: Nach zwei Wochen urlaub und ich sehe auf meinem Schreib zu schliegen irgendwie so fünfzehn Werbeprospekte und ein Brief.
00:20:09: Also da weiß ich, da ist viel mehr Post gekommen.
00:20:11: Aber es ist alles inorganisatorisch geregelt.
00:20:14: Das ist halt ein schönes Wissen und eine schöne Sicherheit.
00:20:18: Ansonsten wie zu Hause habe ich meine zwei Gits, die behalten mich auf Trap auf jeden Fall.
00:20:25: Und ein großes Hobby den gehe ich nicht nach aber das hat wirklich mit dem Alter der beiden Tids diesen vier und sechs da will ich schon sehr gerne mit denen viel Zeit verbringen.
00:20:33: Vielleicht, wenn sie mal älter werden, suche ich mir wieder was Neues als Tennis spielen oder so, aber gerade ist da nichts außer ein bisschen Sport nebenbei.
00:20:42: Aber so zeitintensives Tennis jetzt auch nicht!
00:20:45: Ich spreche aus Erfahrung.
00:20:46: Kommt
00:20:47: vorbei,
00:20:48: spiel mit...
00:20:49: Ja ja, nein, also wenn wir jetzt sofort nach Hobby auswärts, viele sagen dann ja gut, ich gehe immer, zwei Mal die Woche tennis spielen das ist mein Ausgleich.
00:20:57: man könnte also Körper auf Sport zu betreiben und vergleichen.
00:21:00: zu Kopf-Sport Ja, das wäre so.
00:21:03: Das habe ich jetzt konkret nicht außer ein bisschen ins Fitnessstudio zu gehen oder mal eine Runde zu joggen.
00:21:09: Also ich finde es erstmal richtig schön und möchte es nochmal sehr vorheben wie cool ist dass du einen Team von Führungstreften unter dir hast den du so vertraust?
00:21:18: Und die ja so zuverlässig auch ihre Arbeit machen, dass Du entspannt in den Feierabend gehen kannst aber auch entspannt an den Urlaub gehen kannst.
00:21:28: Das ist total wertvoll solche Mitarbeiter haben.
00:21:32: Ja,
00:21:33: also wie ich meine Mutter gesagt habe, das ist ja neben vor über dreißig Jahren gegründet die glaube ich die ersten fünfzehn.
00:21:38: zwanzig Jahre war sie diejenige mit den sogenannten Rufbereitschaftstelefonen.
00:21:41: Also als Pflegedienst ist man verpflichtet, vierundzwanzig Sieben telefonisch erreichbar zu sein.
00:21:47: Früher war es auch nicht mit Anrufbeantwortung und Weiterleitung möglich.
00:21:50: Es stand heute muss man eine Person am anderen Ende des Orts haben.
00:21:54: wenn jemand anruft vielleicht siebzehn Jahre oder sowas, hatte meine Mutter das Handy immer bei sich.
00:22:02: Aber wenn die mal dann eine Woche auf Gran Canaria war oder so, dann durfte das eine Schwester haben und man hat sie da niemand mit belastet.
00:22:09: Also es ist...
00:22:11: Auch schon krasse Leistung deiner Mutter damals?
00:22:13: Ja!
00:22:14: Das ist überhaupt nicht, dass Sie das falsch gemacht haben zum Gegenteil.
00:22:17: Es ist etwas sehr bewundernswertes und aufgrund dieser gemachten Strukturen Aufgrund auf dieser Arbeitseinstellung ist es ja so geworden, wie's ist.
00:22:26: Ich kann keine große Kritik daran üben.
00:22:29: Sonst idee das nicht so, wie es ist.
00:22:32: Es gibt bestimmt Sachen die ich anders gemacht hätte aber das hat einfach mit anderen Generationen zu tun.
00:22:38: Die sind noch um.
00:22:40: meine Kinder werden ein anderes Verständnis von Mitarbeiterführungen haben wenn die mal vielleicht in die Situation kommen als ich jetzt habe.
00:22:48: Ja
00:22:48: absolut!
00:22:48: Ja, aber trotzdem wollte ich mal so dieses hervorheben.
00:22:51: Also als Frau ein Unternehmen zu gründen vor dreißig Jahren mit selber zwei Kindern, um hier auch in einem Männerdomäne durchzusetzen das ist schon...
00:23:06: Das ist so.
00:23:06: ja meine Mutter ist definitiv eine sehr starke Frau.
00:23:09: du kennst sie ja auch die sich da die da sehr hart auch ihre Linie verfolgt wenn sie da einer eingeschlagen ist und das hat zu dem Erfolg geführt der es heute ist
00:23:21: Wunderbar.
00:23:23: Vielleicht noch eine andere Sache, wir haben auch mal zwischendurch katschen wir ja auch.
00:23:27: und was mir sehr in Erinnerung geblieben ist oder wo ich oft auch immer nochmal drüber nachdenke, ist dein Führungs... Ja du warst mal auf so einem Führungsswoche.
00:23:39: Genau.
00:23:41: Magst du ein bisschen etwas davon noch erzählen?
00:23:46: Weil das fand ich total spannend um Bereichern und vielleicht finden das die Zuhörer
00:23:50: Ja.
00:23:54: In dem Pflegendetzwerk oder auch auf Messen und wo auch immer man sich da kennenlernt, habe ich einmal eine Person kennengelernt den Felix Huber der Rheiners-Zeitort selbst einen Pflegedienst innerhafte mit Targets pflegen musste aber aus Auf jeden Fall ist er gerade nicht mehr Und hat es mit seinem Wissen hat mit seinen Wissen die ja das war sich angeeignet hatte erst eigentlich glaube ich gelernt hat Journalist war auch Familienbetrieb und so weiter und sofort, aber ist jetzt gar nicht mehr in dem Familienbetrieb.
00:24:23: Hat aber mit den ganzen Pflegewissen das er hat sich als Unternehmensberater für Pflegedienste etabliert speziell auf einem Thema Digitalisierung und Prozessoptimierung.
00:24:33: also da ist er ganz stark.
00:24:34: Und der hat mal einen Menschen aus Hamburg kennengelernt die die sogenannten Vocations organisieren.
00:24:41: Vocational nur kurz Erklärung also es natürlich der Mix zwischen Arbeit und Vacation.
00:24:47: Also das heißt, es soll eigentlich in ungewohnter Umgebung auch Arbeitsstadt finden.
00:24:53: Aber gleichzeitig halt einfach inspirierend sein für Prozesse, für einen Austausch und so weiter.
00:24:59: Am Ende des Tages gibt's dort ein Anbieter die kommen aus Hamburg, die diese Workations organisieren aber sind da sehr ornisch und treu was das Thema IT angeht.
00:25:09: also sehr viel IT-Unternehmen die solche Sachen machen.
00:25:12: Und Felix hat den mal angesprochen und gesagt, es ist nicht mehr lustig, das auch in der Pflegebubble zu etablieren.
00:25:19: Das hat dann stattgefunden, vor ziemlich nur einem Jahr wurde das ausgerufen.
00:25:26: Und zwar war die Workation bei Malaga genau in Spanien und hat dort eine Woche lang eine Finger gemietet oder fünf Tage.
00:25:40: Und wir sind dann dorthin geflogen mit neun Unternehmern aus ganz Deutschland, die auch Lust hatten das mal einmal so auszuprobieren.
00:25:49: Das war das erste Thema und was kann ich mir darunter vorstellen?
00:25:53: Das heißt sie hatten für die fünf Tage wirklich ein Plan mit Freizeiteinheiten aber auch mit inspirierenden Einheiten, die so bisschen auch auf, nehmen wir so ein bisschen spirituelle Art und Weise.
00:26:07: da ging es jetzt nicht dass wir jetzt irgendwie eine Stunde Yoga gemacht haben oder so, sondern das waren wirklich manchmal so Atemtechniken.
00:26:14: Das war auch zum Beispiel eine Session die mich sehr beeindruckt hat wo ich mit einer mir fremden Person, das war direkt am zweiten Tag, sich einfach gegenüber sind und mal einfach fünf Minuten lang in die Augen gucken ohne dass man miteinander riesig ist.
00:26:28: Also das ist eine klasse Sache, da wird man sagen ja klar, ich kann jetzt viel klarer werden, wir können uns gegenüber setzten, mal fünf Minuten uns einfach nur in den Augen gucken.
00:26:36: Wir kennen uns!
00:26:37: Und mit einer fremden Person ist das erstens was ganz anderes und es ist ganz erstaunlich, was man so für zwischenmenschliche Sachen da kennenlernt.
00:26:46: Also man fängt auch einmal an in den gleichen Artenrhythmus zu fallen.
00:26:49: also man beobachtet dann irgendwie so dem Brustkorb oder auf den Blick oder... Dann gab's noch mal einen Wurf.
00:26:55: jetzt versucht man gerade innerlich ohne eure Mimik zu verändern um etwas Glückliches zu denken.
00:27:02: Man sieht dieses berühmte die Augen strahlen oder so.
00:27:04: ich finde sowas hat man in solchen Momenten erlebt.
00:27:07: So was war da.
00:27:08: Anders war in der Vacation aber auch so etwas mit pflegebezogene Themen, in dem Fall wie kann man das Unternehmen optimieren?
00:27:19: Was gibt es für andere Ansätze, neue Abteilungen zu eröffnen?
00:27:26: Das eine Unternehmen war sehr stark im hauswirtschaftlichen Bereich.
00:27:29: Was machen die anders als andere?
00:27:31: Dass man untereinander sich wirklich ausbauscht und kennenlernt Entspannter Atmosphäre.
00:27:38: Es war wirklich mit Finger, mit einem kleinen Pool, wo man dann auch abends um zwei Uhr im Worldpool noch über Business gesprochen hat und das halt einfach ... Hat halt ein super Reiz gehabt und es war schön Und auf jeden Fall hat's mir dazu gebracht dass ich mit zwei von diesen Personen noch sehr engen Kontakt habe mich regelmäßig austausche.
00:27:57: Das ist etwas was sehr sehr toll war.
00:28:00: Würdest du auch sagen also... Dass es wichtig ist die richtigen Menschen zu finden irgendwie eine ähnliche energie haben,
00:28:09: um
00:28:11: vorwärts zu kommen.
00:28:13: Genau das ist natürlich immer für mich persönlich einmal ein bestreben leute um mich herumzuhaben die mich inspirieren, die mich reflektieren können und mich auch spiegeln.
00:28:23: also ich bin sehr selbstkritisch jetzt nicht von wegen ich zweifelme an mir aber ich bin.
00:28:27: niemand der sehr gerne konstruktive kritik annimmt und sich Gedanken darum macht weiß jetzt auch von meinen Führungskräften.
00:28:33: Ich hatte heute Vormittag noch ein Personalgespräch mit der neuen Pflegedienstleitung von der Tagespflege, wo ich auch darum gebeten habe gesagt, was hab' ich denn jetzt das letzte halbe Jahr mal nicht so richtig gut gemacht?
00:28:43: Also gib mir mal Feedback!
00:28:45: Was hättest du anders erwarten können?
00:28:47: oder wo?
00:28:48: dich hast alleine gefühlt und das ist mir sehr wichtig dass sich solche Leute um mich herum habt die mir auch ehrlich antworten auf solche Fragen weil Ich stelle die gleichen Fragen an die andere Person.
00:28:59: Also das heißt, ich möchte ja schon auf einer Ebene mit den Leuten sprechen.
00:29:03: Genau und durch diese Sonnevocation oder seit irgendwelche Messen oder Arbeitskreise gibt es auch einen Arbeitskreis in Hammmitzen eine Handvoll... Leider erst nur eine Hand voll.
00:29:13: aber wir versuchen auch ein bisschen größer zu werden von ambulanten Pflegedienst wo einfach mal zusammensitzen und uns austauschen.
00:29:19: Früher war das viel wichtiger weil man dort Verträge mit der Kommune oder hier in Hamm mit der Stadt Hamm geschlossen hat um bestimmte Fliegesatzverhandlungen durchzuführen oder Preise für bestimmte Leisten zu bekommen.
00:29:33: Da wollten wir uns nicht gegenseitig ausstechen, sondern haben als eine Arbeitsgemeinschaft sozusagen mit gegenüber der Stadt haben also dort auch getreten.
00:29:40: Das ist jetzt auch Grund von rechtlichen Änderungen gar nicht mehr so notwendig.
00:29:43: Also die Stadt haben bestimmt nicht mehr welche Geld wiewofür bekommen und insofern ist diese Arbeitsgemeinheit ein bisschen eingeschlafen, gilt aber weiterhin noch.
00:29:52: wollen sie mir ein bisschen neu auferleben als Austausch.
00:29:54: Das Verfahren hast du mit der Software, wie macht ihr das?
00:30:00: Wie benutzt ihr diesen Paragrafen und so weiter und sofort.
00:30:04: Und da sind es halt schon wichtig in so ein Netzwerk zu haben wo ich weiß okay der ist Profi in der außerklinischen Intensivpflege.
00:30:10: damit haben wir im Moment noch nichts zu tun.
00:30:12: aber wenn ich jetzt sagen würde mich interessiert dieser Fachbereich die wird doch vielleicht auch uns aufbauen weiss ich will nicht anzusprechen.
00:30:17: Ja ja Ich finde auch dass Netzwerkes Gold wert.
00:30:19: also das ist wirklich eine super wichtige Ressource ineinander zu kennen und zu wissen, wen kann ich in welcher Situation ansprechen?
00:30:27: Und vielleicht auch mal um Hilfe bitten.
00:30:29: In der Regel helfen wir alle gerne.
00:30:32: Ja also das ist genau.
00:30:34: Ich glaube man entlarvt auch sehr schnell die Leute, die Gesätenkarten verteilen wollen, um dadurch irgendwelche Lieds zu generieren und so gibt ja so gewisse Netzwerkstrukturen und Treffen, wovon ich jetzt eher nicht so ein Freund bin persönlich.
00:30:50: Also ich habe da auch mal probweise teilgenommen hat da aber nicht meinen Wirkungskreis drin gesehen.
00:30:56: Vielleicht liegt es auch einfach an der Branche, also jetzt nicht negativ über das Netzwerk an sich.
00:31:01: Es sind ganz viele Unternehmerfreunde, die da glücklich drin werden zum Beispiel der BNI, wo man sich dann halt trifft und übertriegt in dem Sinne, dass ich berichtet und sagt wie toll das ist.
00:31:11: Ich war da auch mal zum Probehören, aber erstes von meinem Branche ist es nix glaube ich.
00:31:16: Also wenn mir jemand die Oma von einem BNI mitgeht oder so vermittelt... Ja!
00:31:20: Ist nett Aber ich kann da wenig beitragen.
00:31:23: Wenn ich mal ein Handwerk habe, brauche oder was auch immer, dann kann ich den noch anrufen und muss nicht über das Netzwerk gehen.
00:31:28: Plötzlich ist es auch daran dass ich auch nicht hier in Hammelut vernetzt bin.
00:31:31: Also glaube ich, dass ich nicht mehr so als notwendig sehe.
00:31:33: Für jemanden der neu einsteigt bestimmt sinnvoll.
00:31:36: Ja und vielleicht auch die Branche, ne?
00:31:38: Das passt ja, muss auch definitiv da passen, ne.
00:31:41: Ja cool!
00:31:43: Guck mal, da sind wir doch ganz
00:31:44: schön
00:31:45: im Austausch gekommen.
00:31:47: Ich wünsche mir noch vierzehn Minuten.
00:31:49: Ja dem Zuhörer was mitgeben?
00:31:54: Hol dir die Rikada, wenn du das Problem hast.
00:31:59: Was soll ich mitgeben?
00:31:59: Ich glaube es ist sehr hilfreich sich mit sich selbst auseinanderzusetzen also von sich überzeugt zu sein dass keine gute Eigenschaft in dem Sinne dass ich selbst nur von mir glaube dass ich sehr gut bin in dem was ich mache sondern dass auch wirklich mal gespiegelt bekommen, ob es gut ist.
00:32:20: Also wenn mir fünf Mitarbeiter sagen du, Alex so kannst du das mit der Mitarbeiterfühlung gut?
00:32:25: Es ist viel mehr wert als wenn ich da sitze und sage ich ganz gut.
00:32:30: Das ist etwas wo ich sage, sollte man sich definitiv aneignen oder vielleicht auch zu Herzen nehmen dort von außen das ganze Mal zu sehen und nicht nur aus sich selbst heraus.
00:32:44: Und das Ganze geht über verschiedene Wege, sei es jetzt einen Psychologen oder auch Netzwerksgespieche.
00:32:50: Sei es ein Coaching was auch immer dazu führt aber selbstkritisch zu sein oder sich zu hinterfragen ist eine ganz gute Eigenschaft glaube ich um heutzutage speziell auch als Führungskraft und dort gute Arbeit zu leisten.
00:33:04: Ja und sich weiterentwickeln zu können.
00:33:06: Ich glaub tatsächlich dass die meisten eher selbst kritisch sind und ihre Zweifel haben.
00:33:12: Aber ich finde den Punkt wichtig, den du auch genannt hast.
00:33:14: Einfach sich Feedback einzuholen und mal andere zu fragen hey wie wirklich eigentlich auf dich oder in meiner Rolle als Führungskracht was du das magst, was gefällt dir ne?
00:33:24: Was ist hilfreich und was ist vielleicht weniger hilfreich?
00:33:27: Weil nur durch dieses Feedback können wir ja unselber reflektieren und überlegen okay er stimmt es total spannend Das will ich mal anders ausprobieren oder auch...nein dem punkt bin ich total klar den behalte ich bei.
00:33:41: Ja, cool.
00:33:42: Ich dank dir!
00:33:43: Ja ich danke dir für die Zeit, dass ich bei dir mitreden durfte.
00:33:48: Ich versuche mal nicht zuzuhören weil meine Stimme immer sehr ungern selbst höre.
00:33:52: Das heißt ein Hörer weniger muss schon mal minus eins machen aber ich höre mir gerne deine anderen weiter an.
00:33:59: Ja liebe Zuhörer bleibt leicht im Sinn und bis zur nächsten Folge.
00:34:06: Tschüss!
00:34:09: Ciao!
00:34:11: So geht Entwicklung Schritt für Schritt, Seite an Seite.
00:34:16: Das war's für heute!
00:34:17: Riccada Holtmann begleitet dich aber nicht nur im Leichtsinn-Podcast.
00:34:21: Mehr Informationen findest du jederzeit unter www.holtmann-consulting.eu.
00:34:29: Always your choice.
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